Die Geschichte des Hauses

Ein Palais mit Geschichte

Das alte Niederösterreichische Landhaus im 1. Wiener Gemeindebezirk, Herrengasse 13, ist eines der geschichtsträchtigsten und traditionsreichsten Gebäude des Landes Niederösterreich.
Im Jahre 1513 erwarben die Stände Niederösterreichs (Prälaten, Herren und Ritter und die landesfürstlichen Städte und Märkte), Vorläufer des heutigen Niederösterreichischen Landtages, unweit der Hofburg eine Realität von den Brüdern Liechtenstein, um hier ihre Landtage abhalten zu können.

Kurz zur Baugeschichte.

Auf diesem 1513 erworbenen Grundstück begannen die Stände alsbald mit einem anspruchsvollen Bauvorhaben. Die erste Bauphase im spätgotischen Stil dauerte von 1513 bis 1533. Ein querliegender Haupttrakt an der Grundgrenze zum Minoritenplatz mit kurzen Flügeln Richtung Herrengasse wurde errichtet. Die einstige Torhalle, 1845 zur Landhauskapelle umfunktioniert, mit seinem prachtvollen Schlingrippengewölbe, die sogenannte Pförtnerstube, heute Sakristei, und das Gotische Zimmer im ersten Geschoss mit dem Sternrippengewölbe, sind aus dieser Bauzeit erhalten.

HISTORISCHE FÜHRUNGEN

Für Kulturinteressierte bieten wir wieder spezielle Führungen durch die historischen Veranstaltungsräume des Palais Niederösterreich an. Dr. Anton Eggendorfer, der ehemalige Leiter des NÖ Landesarchivs, sowie Otmar Gartler bringen Ihnen die Geschichte des Gebäudes näher und erzählen Ihnen auch die eine oder andere Anekdote darüber, was sich in den vergangenen mehr als 500 Jahren in unserem Hause zugetragen hat.
Unter „Aktuelles“ finden Sie alle öffentlichen Führungen die in unserem Palais Niederösterreich stattfinden.